Bärn City F.C./Ultrà Crew Bärn

Die Ultrà Crew Bärn ist die grösste Fangruppierung des Vereins Bärn City F.C..
Sie sind in der heimischen Arena, der Bärn City Arena, in der Ostkurve hinter dem Tor beheimatet.
Organisation
Der Fanclub umfasst mehr als 1'800 Mitglieder. Die Fans sind als sehr treue Anhänger bekannt. Auch an Auswärtsspielen im Ausland ist die "Ultrà Crew Bärn" immer anzutreffen.
Von der "Ultrà Crew Bärn" wurde ein Vertreter "installiert" der mit dem Verein Themen behandelt wie z.B. die Auswärtsfahrten, genauer gesagt die Organisation von Extrazügen für die treue Anhängerschaft, oder auch andere Dinge wie den Lagerraum für die Fahnen und Doppelhalter im Stadion. Durch diese Zusammenarbeit mit dem Verein ist eine bessere Koordination der Unterstützung der Mannschaft möglich.
Neben der akustischen Unterstützung, die vom Capo, auch von der "Ultrà Crew Bärn"gestellt, mittels Megaphon koordiniert und durch Trommeln begleitet wird, legen die Ultràs von Bärn City F.C. auch viel Wert auf optische Hilfsmittel, Konfettiregen, bengalische Feuer und Fahnenmeere. Außerdem kreieren, finanzieren und organisieren sie die farbige Choreographien. Bei diesen Choreographien bereitet die "Ultrà Crew Bärn" Materialien vor, die zu Spielbeginn dann von der Ostkurve, oder dem ganzen Stadion verwendet werden. Unterstützung durch Sponsoren wird von der "UCBE" strikt abgelehnt. Die Ultràs finanzieren sich durch eigene Mitgliedsbeiträge und von selbstkreierten Fanartikeln.
Freundschaft
Die Ultràs von Bärn City F.C. hegen eine enge Freundschaft zu den Fans der Berner Young Boys, speziell zu den "Wankdorf Supporters 05". Die Mitglieder der beiden Fangruppierungen besuchen gemeinsam die Heimspiele der jeweiligen Mannschaften oder reisen auch einmal zusammen an Auswärtsspiele ihrer Teams. Doch nicht nur die jeweiligen Teams werden gegenseitig unterstützt. Die beiden Fanclubs gründeten Anfang 2011 gemeinsam die Sektion Groundhopping. Mehrmals schon wurden verschiedenste Spiele in ganz Europa besucht um auch einmal andere Fankulturen zu erleben. Diese Sektion wächst stetig an. Immer mehr Anhänger der beiden Teams reisen an die Spiele quer durch Europa mit.
Gemeinsame Reisen
Am 18.08.2010 reisten die beiden Gruppen zusammen an das Spiel von Bärn City F.C. gegen den polnischen Verein: AngelKing. Bei diesem Spiel kam es zu den bisher schlimmsten Fanausschreitungen der Vereinsgeschichte. Als die polnischen Fans versuchten das Fanmaterial der "Ultrà Crew Bärn" zu entwenden, brachen wüste Strassenschlachten aus. Erst nach mehreren Stunden konnte die Polizei die Lage beruhigen. Besonders auf Grund dieses Ereignisses machten sich die Berner auch international einen Namen. Gemeinsam mit den "Wankdorf Supporters" trugen die "Ultrà Crew Bärn" den "Stolz auf ihre Vereine" in die Welt hinaus!
Unterstützte Initiativen
Pyrotechnik

Neben der bedingungslosen Unterstützung des Vereins setzt sich die "UCBE" auch bei den Initiativen "Pyrotechnik ist kein Verbrechen" und "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren" stark für eine Legalisierung von Feuerwerk im Stadion ein. Die beiden Initiativen - eine in Österreich, die andere in Deutschland gestartet - haben mittlerweile international viel gehör erhalten.
Bei Bärn City F.C. präsentiert sich die Situation so dass die Vereinsleitung unter Absprache mit der Ostkurve die Regelung eingeführt hat, dass ein Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Ostkurve geduldet wird, sofern die Fakeln nicht auf das Spielfeld geworfen werden. Die "UCBE" hofft dass dieser Entscheid seitens des Vereins Schule machen wird, und bald in allen Stadien die Kurven legal "brennen" werden und so die Mannschaften bedingungslos und lautstark, mit bengalischen Hilfsmitteln unterstützt werden können.
Doch nicht in allen Stadien wird das Abbrennen von Feuerwerkskörpern einfach so akzeptiert. So auch in Biel am 26.03.2011 gegen die "Bielerseebuebe". Auf dem Rasen war die Angelegenheit ebenso klar wie auf den Rängen. Doch nicht auf beiden Schauplätzen war der Sieger der selbe. Während auf dem Feld das Heimteam aus Biel klar siegte, zeigten die Anhänger von Bärn City F.C. einen wahnsinns Support. Zu Beginn der zweiten Halbzeit forderte die "UCBE" mit einem Transparent mit der Aufschrift: "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren" ummalt mit unzähligen Fakel, die Legalisierung von Feuerwerk im Stadion. Doch die bieler Ordnungshüter hatten wenig Gehör für dieses Anliegen, und so wurden mehrere Dutzend Mitglieder der "Ultrà Crew Bärn" mit Stadionverboten belegt.
Faire Eintrittspreise

Neben den beiden Initiativen zu einer Legalisierung von Pyrotechnik setzt sich die "UCBE" bei der Initiative "Kein Zwanni für nen Steher" für faire Eintrittspreise für Stehplätze ein. Bereits mehrmals blieben die Gästesektoren bei Auswärtsspielen von Bärn City F.C. leer, da die Ultrà Crew zum Boykott aufrief, um ein Zeichen zu setzen dass man nicht bereit ist, jeden Preis für eine Auswärtskarte zu bezahlen. Bei solchen Aktionen traf sich die Szene jeweils am Bahnhof in Bern um dann geschlossen der Mannschaft hinterher zu reisen. Doch dort angekommen schaute man sich das Spiel nicht im Stadion sondern in einem stadionnahen Gasthaus an. Bei mehreren Vereinen wurden nach diesen Protesten der Auswärtsfans aus Bern die Preise gesenkt.
Auch beim Ligagegner FC Pocson wurde gegen die Eintrittspreise im Gästesektor protestiert. Doch der Verein zeigte sich uneinsichtig und korrigierte die Preise für Auswärtsfans nicht nach unten. Bei einem weiteren Gastspiel von Bärn City F.C. in Genf wurden kurzerhand die Eintrittskontrollen am Gästesektor gestürmt, und die gesamte Szene aus Bern verfolgte das Spiel ohne Eintrittstickets. Ob die Preise nach diesem Vorfall jedoch angepasst wurden, ist bisher nicht bekannt.
Doch nicht nur durch Blockstürme protestiert die berner Szene gegen die Preise. Bereits mehrmals wurden Choreos zu diesem Thema gezeigt. Mit grossen Spruchbändern mit der Aufschrift "Kein Zwanni für nen Steher" und "Fussball muss bezahlbar sein!" zusammen mit einer grossen Blockfahne mit dem Logo der Kampagne zeigten die Fans ihren Unmut über die Situation.
Sonstige Geschehnisse
Grosse Rivalität
Nach dem Rückspiel gegen die Bielerseebuebe am 25.06.2011 und dem Sieg der Berner, und dem damit verbundenen Meistertitel machte die UCBE erneut Schlagzeilen. Während des Spiels wurde die Mannschaft frenetisch zum Titel geführt, danach wurde ausgelassen gefeiert, und es kam zu keinerlei nennenswerten Zusammenstössen der beiden Fangruppierungen. Am nächsten Morgen wurden um die Spielstätte der Bieler, der Area BNC, verschiedenste Graffitis und Aufkleber mit der Aufschrift: Wir sind Meister, Ihr seit's nicht! gefunden. Diese Aktion zeigt die enorme Rivalität zwischen diesen beiden Gruppen. Auch wenn in der nächsten Saison die beiden Mannschaften nicht mehr aufeinander treffen werden, ist davon auszugehen dass es zu weiteren Zusammenstössen kommen wird!
Bärn City U-17
Am 07.08.2011 wurde nicht die erste Mannschaft, sondern die Bärn City U-17 unterstützt. Zu Gast war der Leader aus Zürich. Rund 200 Anhänger der Ultrà Crew Bärn waren an diesem Spiel anwesend. Während der Partie verlief alles ruhig und gesittet. Die Mannschaft wurde über 90 Minuten unterstützt. Der Einsatz der Fans wurde mit dem späten 3-2, und dem damit verbundenen Sieg belohnt. Nach dem Schlusspfiff wurde die Mannschaft gefeiert und die drei Punkte bejubelt als wäre es ein Sieg der ersten Mannschaft.
Besondere Freundschaftsspiele
Ende August 2011 war der Traditionsverein aus der Schweiz zu Gast bei Bärn City F.C, nämlich die Hobbits aus St.Gallen. Etwas mehr als 1.000 Zuschauer wohnten diesem besonderen Freundschaftsspiel bei. Zum Einmarsch der beiden Mannschaften zeigte der Fanclub aus Bärn einmal mehr eine wunderbare Pyroshow. Über neunzig Minuten wurde die Mannschaft bedingungslos unterstützt, als wäre es ein Meisterschaftsspiel. Das Spiel endete knapp zu Gunsten des Serienmeisters. Die dritte Halbzeit jedoch ging einmal mehr klar nach Bern. Nachdem die Auswärtsfans nach Spielende das Spielfeld stürmten und die Ostkurve provozierten, reagierte die UCBE unverzüglich. Die Absperrungen zum Spielfeld wurden eingerissen und die Gästefans regelrecht aus dem Stadion gejagt.
Knapp ein Monat nach dem Freundschaftsspiel in Bern, gegen den Rekordmeister aus St. Gallen stand ein weiteres, ganz spezielles Freundschaftsspiel auf dem Programm. Diesmal ging die Reise nach Basel zum FC Wiehlmys. Der bisher einzige Masters-Sieger aus der Schweiz! Rund 600 Berner reisten an diesem Mittwoch der Mannschaft hinterher. Während des Spiels wurde im Gästeblock immer wieder pyrotechnisches Material gezündet, so dass das Spiel zweimal unterbrochen werden musste. Nach 120 Minuten und dem Elfmeterschiessen verlor Bärn City F.C. mit 1-0. Auf der Rückreise wurde der Bus vom basler Mob angegriffen und mit Pflastersteinen eingedeckt.
Revier markieren
In Saison 34 am 4. Spieltag reiste Bärn City F.C. zu Rantaplan zum berner Derby. Rund 7.500 Fans reisten mit der Mannschaft mit. In der Nacht vor dem Spieltag machten sich rund 50 Ultras daran auf der gegenüberliegenden Strassenseite des gegnerischen Stadions ein Grafitti anzubringen. Rund 2,5 Meter hoch und ungefähr 35 Meter lang war der Schriftzug: Bärn City F.C. Auf ungefähr 300 Meter Distanz konnte das Grafitti problemlos gelesen werden. Eine riesen Provokation gegen den Gegner. Die jedoch ohne Antwort des gegnerischen Fanlagers blieb. Sowohl B wie auch C-mässig ist Bärn City F.C. wohl unantastbar, das war wohl auch dem Gegner klar!
Vereins-Jubiläum

Am 2. März 2012 organisierte die Ultrà Crew Bärn anlässlich des Jubiläums von Bärn City F.C. einen grossen Marsch durch die Stadt Bern, bis zur Bärn City Arena. Die ganze Stadt war unterwegs und feierte ihren Verein! Die UCBE zeigte einmal mehr eine eindrückliche Pyroshow! Mehrere hundert Fackeln brannten zu Ehren Bärn City F.C.'s. Was genau diese Aktion kostete wollten die Ultras nicht verraten. Ein Vertreter der Gruppierung meinte lediglich:"Für unseren Verein tun wir alles! Egal was es kostet! Bärn City F.C. bis zum Tod!" Am Stadion angekommen gingen die Festivitäten weiter. Wurzel 5, ebenfalls Mitglieder der UCBE gaben vor dem Eingang zur Ostkurve ein Gratiskonzert, es wurden mehrere hundert Liter Bier ausgeschenkt und ebenso viele Bratwürste verkauft.